Nenne es Spiritualität- über den Tellerrand schauen- oder einfach sich selber vetrauen

Ich wußte schon immer, da gibt es noch mehr als ich mit meinen Augen sehe. Noch bevor meine Augen sehr schlecht wurden, habe ich eher mit dem Herzen gesehen und die Dinge im Ganzen betrachtet. Nicht nur ihr Erscheinungsbild, sondern das GANZE.

Die einen nennen es Spiritualität, die anderen über den Tellerrand herausschauen. Ich nenne es einfach "Verbindung zu sich selbst - sich selber vertrauen und seinem eigenen Wissen."
Ich habe mich schon früh mit allen Arten  von "Spiritualtität" oder "was es da sonst noch so gibt" beschäftigt. Aber ich habe nie irgendwas gefunden, was mich so richtig getouched hat. Mir waren die Techniken immer zu kompliziert oder ich mußte erst Megameditationen machen und das taugte mir alles nicht. Ich liebe Meditationen aber ich brauche es alltagstauglich, pragmatisch ohne viele Hilfsmittel oder Tam Tam. Wenn ich im Alltag unterwegs bin, dann möchte ich das genau dann auch bearbeiten, wenn es auftaucht und nicht erst Stunden später. Ich möchte das ja so verändern, dass ich mich wohl fühle.
 Meist war ich erst mal deprimiert. Hab den Fehler dann bei mir gesucht. Ich dachte mir:" Man das kann doch nicht sein, wenn ich was verändern möchte, dass ich erst stundenlang was auflösen muss oder mordsmäßige Meditationen oder oder....machen muss. "
Jetzt weiß ich auch warum das bei mir nicht funktioniert hat. Diese Erkenntnis hat zwar etwas gedauert über: "Mit mir ist was falsch, weil bei anderen klappt das ja - bis hin zu- warum muss ich eigentlich immer aus der Reihe tanzen" aber nun gut.
Die Erkenntnis war:
Ich hab meine ganz eigene "Technik", und zwar in mir drin. Die für mich funktioniert, die in meinem Tempo funktioniert und alltagstauglich ist. Ich habe es in mir gefunden. Es braucht nicht immer kompliziert sein. Es darf auch leicht gehen.
Und DU kannst das auch.

Die Menschen, die zu mir kommen sind auch so gestrickt. Ganz drum herum selbst aktiv zu werden kommt man natürlich nicht. Deswegen liebe ich das so die Heilarbeit zu kombinieren mit Gesprächen und Tools, die jeder dann selber im Alltag ausprobieren kann. Selber spüren kann. Auch wenn es vielleicht manchmal nicht sofort auf Anhieb klappt, sie finden alle nach und nach ihren eigenen Zugang und erforschen und entdecken so, was für sie funktioniert. Lernen sich und ihre eigene Wahrnehmung selber kennen und sie für sich zu nutzen.
Was ich früher auch immer blöd fand, dass man wegen jeder Kleinigkeit, was man lösen wollte zu Jemandem hinrennen musste ob Therapeuten, Ärzte, Heiler etc. Die haben dann gemacht aber mir nie gezeigt, was ich selber machen kann, so dass ich das einfach selber im Alltag umsetzen konnte. Das hat keiner getan. Und das hat mich echt immer angenervt. Das war auch oft ein Grund, warum ich es dann ganz gelassen habe.

Für mich ist es wichtig dabei zu unterstützen, dass die Menschen ihren eigenen Heiler in sich selbst entdecken und erwecken. Spaß und Freude daran haben mit Energien umzugehen, ihre jeweiligen Qualitäten zu erspüren und sie einzusetzen. Am Anfang braucht man vielleicht noch Hilfe bei der Umsetzung aber irgendwann braucht man niergends mehr hinrennen, dann braucht man nur noch dem Heiler in sich lauschen.
♥♥♥

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